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Wette auf die Zukunft
Wer zeitgenössische Kunst verkauft, braucht gute Nerven. Doris Ghetta hat mit ihrer Galerie fünf Jahre lang durchgehalten.
Georg Mair | 11. Dez 2019 | ff 50/2019
Zeitgenössische Kunst ist ein unsicheres Terrain. Wette auf die Zukunft: Kann eine junge Künstlerin wie Valentýna Janú den Duchbruch schaffen?

Foto: Alexander Alber

Am Tag bevor Doris Ghetta ihre neue Ausstellung eröffnete, hat sie bei sich zu Hause für 15 Personen gekocht, für Kunstsammler und Künstler. Indisch – die Gewürze dafür hatte sie bei einer Indienreise im Sommer eingekauft. Auch Kochen gehört zu ihrem Job als Galeristin. Wer Kunst verkaufen will, muss sich etwas einfallen lassen. Neben der Betreuung der Künstler, der Sammler, dem Marketing, der Fortbildung durch den Besuch von Ausstellungen (zuletzt unter anderem in Tirana), Messen (Wien, Verona, Mailand, Turin, Lissabon) oder Kursen, wie man eine Galerie führt.

Wer zu ihr will,...

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