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„Es ist Winter, auch in Rom“
Gustav Hofer erkundet in seinen Dokumentarfilmen Italien. Es ist ein müdes, altes Land, sagt er. Gibt es trotzdem etwas, das ihm Hoffnung macht?
Georg Mair | 11. Dez 2019 | ff 50/2019
Bis Sommer ziemlich beste Freunde, Luigi Di Maio, Chef der 5 Stelle, und Matteo Salvini, Chef der Lega: Alphatiere, für die nur das eigene Ego zählt.

Foto: Tiziana Fabi/AFP

Seit 1999 lebt der Südtiroler Filmemacher und Journalist Gustav Hofer, 43, in Rom. Er arbeitet für den deutsch-französischen Fernsehsender Arte. Zusammen mit seinem Ehemann Luca Ragazzi hat er sich in diversen Dokumentarfilmen mit Politik und Gesellschaft in Italien auseinandergesetzt. In „Italy love it, or leave it“ fragten sich die beiden, ob es nicht besser sei, das Land zu verlassen, in „What is left?“ forschten sie nach den Überresten der Linken, in ihrem jüngsten Film „Dicktatorship“ zeichneten sie ein Land, in dem die Männer sich an die Macht klammern. Vergangene Woche...

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