Zum Hauptinhalt
„Wir haben keine Angst vor Vielfalt“
Verlernen „unsere“ Kinder Deutsch, weil so viele Migrantenkinder in den Klassen sitzen? Lehrerinnen und Kindergärtnerinnen geben erstaunliche Antworten.
Georg Mair | 13. Dez 2017 | ff 50/2017
Lernen deutschsprachige Kinder schlechter Deutsch, wenn sie mit Migrantenkindern in der Klasse sitzen? Wer wie gut eine Sprache spricht, sagen Wissenschaftler, hängt eher von der sozialen Herkunft ab.

Foto: freepik, ff-Grafik

Als Angelika Jocher in der Grundschule in Waidbruck anfing, gab es in der Schule keine Kinder von Migranten. Das war vor 26 Jahren. Dann kamen drei Kinder aus Bosnien, sie studieren jetzt in Wien und in Graz.
„Es war faszinierend“, erzählt sie, „wie schnell die Kinder Deutsch gelernt haben.“ Über 30 Jahre arbeitet Jocher schon als Grundschullehrerin, jetzt leitet sie die Grundschule in Waidbruck.
39 Kinder gehen hier zur Schule, die gleich neben der Bahnlinie liegt wie ganz Waidbruck: drei Klassen, 25 Kinder mit „Migrationshintergrund“. Aus Syrien, Marokko, Pakistan, Indien, Bangladesch,...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?