Allmende heißt das Zauberwort. Unter dem alten deutschen Rechtsbegriff, der sich aus dem Mittelalter herleitet, meint man nutzbares Land, das von Bauern eines Dorfes als Gemeinschaftseigentum genutzt wird. „Allmende: Gestern-Heute-Morgen“ nannte sich eine Tagung, die jüngst vom Südtiroler Bildungszentrum veranstaltet wurde. Im Fokus stand die Frage, was man von der Allmende in Zeiten des Umbruchs lernen könne.
Kurz gesagt: viel. Denn die spezielle Eigentumsart setzt die Interessen einer Gemeinschaft an die erste Stelle. Die gemeinschaftliche Nutzung von Gütern kann Ansatz für eine...
