(gm) Die frühen Gedichtbände von Josef Oberhollenzer (67, im Ahrntal aufgewachsen) sind nur mehr eine blasse Erinnerung. 1994 erschien in der „edition sturzflüge“ sein Gedichtband „in der tasse gegenüber“. Der rotzige Sound von damals ist heute in eine formal und sprachlich geschliffene Prosa übergegangen – gehärtet durch Splitter aus Literatur, Geschichte und Politik. Die Gedichte und die Kurzprosa aus den Neunzigerjahren (lange schon vergriffen) sind ebenso genau gefasste Kompositionen, getragen von einem rockigen Rhythmus.
Zwischen dem einen und dem anderen Buch des Autors...
