Paolo Berizzi, 50, Journalist der Tageszeitung La Repubblica, durchleuchtet seit mehr als 20 Jahren die rechte und rechtsextreme Szene in Italien. Er braucht deshalb Personenschutz, zwei Leibwächter befinden sich immer in seiner Nähe. Was die Arbeit eines Journalisten wesentlich erschwert.
„Ich werde ständig bedroht“, erzählt er, „vor allem in den sozialen Medien, das macht mir Angst, aber ich mache weiter, dass ich nicht aufhöre, verzeiht man mir nicht“. Doch es gab auch schon Attacken auf ihn persönlich, sein Auto oder seine Wohnung. In den Fußballstadien wird er...
