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Die Heimat ist ein Vogel
Das Museion befasst sich in seiner neuen Ausstellung mit Heimat und Vaterland. Was gibt es über dieses Thema noch zu sagen? Kurator Nicolò Degiorgis versucht es mit Poesie statt Politik.
Georg Mair | 20. Sep 2017 | ff 38/2017
Nicolò Degiorgis, Künstler und Kurator der Ausstellung „Hämatli & Patriae“: Sich dem Thema von der Seite genähert, mehr poetisch als politisch.

Im Deutschen spielt die „Heimat“ eine große Rolle. Der Eintrag bei „Wikipedia“ umfasst 18 Druckseiten, ungleich mehr als das „Fatherland“ auf Englisch zum Beispiel.
Nicolò Degiorgis, Kurator der Ausstellung „Hämatli und Patriae“ im Museion in Bozen, hat den Wikipedia-Eintrag ausdrucken lassen und ins Museum gehängt. Es ist sozusagen eine Endlosrolle.
Wer deutsch spricht, hat die „Heimat“ am Hals, wer italienisch redet, die „Patria“. Der Südtiroler Deutsch-Italienisch-Falle hat sich Degiorgis durch den Titel der Ausstellung entzogen, der auf den deutschen Ursprung von „Heimat“ verweist...

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