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Der Wert des Ötzi
Angelika Fleckinger ist die Direktorin des Archäologiemuseums. Sie will, dass mehr Menschen die Gletschermumie sehen können. Aber wohin mit ihr?
Georg Mair | 14. Sep 2021 | ff 37/2021
5,5 Millionen Menschen wollten den „Mann aus dem Eis“ seit 1998 sehen, seit er in Bozen im Archäologiemuseum liegt: Er war ja einer von uns.

Foto: Alexander Alber

ff:Was haben Sie für Beziehung zum Ötzi?

Angelika Fleckinger: Ich kenne ihn tatsächlich schon seit 30 Jahren. Als man ihn gefunden hat, 1991, war ich 21 und Studentin am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Innsbruck. Die Uni hat in den ersten Jahren diesen Fund betreut, in erster Linie Konrad Spindler, mein Professor. Er war derjenige, der als Erster erkannt hat, wie alt die Mumie wirklich ist.

Die Beziehung wurde eng, als der Ötzi 1998 ins Archäologiemuseum nach Bozen überführt worden ist.

Im...

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