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Im Wartesaal
Der Fotograf Othmar Seehauser zeigt einen Ort, der mitten in Bozen liegt und dennoch unbekannt ist: das Gefängnis.
Georg Mair | 13. Sep 2017 | ff 37/2017
Vielleicht der letzte Einblick in einen Ort, der von außen einen verlotterten Eindruck macht und bald verschwinden wird: Das Gefängnis von Bozen. Im Bild: Der Besucherraum

Foto: Othmar Seehauser

2014 ging der Fotograf Othmar Seehauser für vier Tage ins Bozner Gefängnis. Das Ergebnis seiner Arbeit zeigt er jetzt in der Stadtgalerie in Bozen, begleitet von den Texten von Florian Kronbichler. Der Kammerabgeordnete und Journalist fungierte als Türöffner, die Lage im Bozner Knast ist eines seiner vordringlichsten Anliegen. Die Bilder von Othmar Seehauser, der auch für dieses Magazin arbeitet, sind noch bis 24. September (Di.–So., 10–12.30, 16–19.30 Uhr) in der Stadtgalerie am Dominikanerplatz in Bozen ausgestellt. Es ist ein Blick auf einen Ort, der bald verschwinden wird, das neue...

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