Anna Rabensteiner formt die Hände zu einem V, sie schiebt die Finger gegeneinander, das V wie einen Schiffsbug nach vorne. Ein Eisbrecher. Beziehungsweise eine Eisbrecherin. Die Eisbrecherin, das ist sie.
„Ein Eisbrecher“, sagt sie, „bahnt sich stetig seinen Weg, manchmal bleibt er stecken, aber er gibt nie auf.“
Für eine Eisbrecherin ist sie klein und zart. Drahtig, kurze Haare, die schon ein wenig ins Grau schimmern. Gepierct. Sportbekleidung. Zum Gespräch hat sie ihre siebenjährige Tochter Constanze mitgebracht. Auch das ein Zeichen. Constanze wie Konstanz.
Warum wir...
