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Wenige oben. Viele unten
Ungleichheit wächst auf der ganzen Welt. Aber stimmt das auch für Südtirol? Wie Einkommen, Vermögen und Lebenschancen im Land verteilt sind und was die Unterschiede vergrößert. Und was sie kleiner werden lässt.
Georg Mair | 14. Jul 2021 | ff 28/2021
Eine Obstgenossenschaft, in denen viele Frauen arbeiten, sind die Löhne niedriger: Ungleichheiten gefährden die gesellschaftliche Entwicklung.

Foto: Alexander Alber

Der Gini-Koeffizient, mit dem Forscher Gleichheit oder Ungleichheit in Gesellschaften messen, liegt in Südtirol bei 0,334 auf einer Skala von 0 bis 1 (null ist, wenn alle gleich viel besitzen, eins, wenn einer alles besitzt). So steht es in der jüngsten Studie des Landesinstituts für Statistik Astat, in der Einkommen und Lebensbedingungen in Südtirol in den Jahren 2018 und 2019 erforscht wurden.

Im Vergleich zu 2013 ist der Koeffizient kaum gestiegen. Er lag damals bei 0,328. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist also, so will es die Statistik, in fünf Jahren in Südtirol nur...

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