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„Erstgeborene Feministin“
Die Auflösung klassischer Geschlechterrollen tut allen gut, sagt die Künstlerin Ali Paloma, „aber gemütlich wird das nicht.“
Georg Mair | 3. Jul 2019 | ff 27/2019
Die Künstlerin Ali Paloma kam über ein Seminar ihres Architekturstudiums zur Kunst. Dort hat sie gemerkt, dass es das ist, was sie will: mit Emotionen in völliger Freiheit arbeiten.

Foto: Leonhard Angerer

Ich nenne mich als Künstlerin Ali Paloma, weil ich mit meinem Namen weder Geschlecht noch Nationalität noch Familienstruktur verraten will. Ali Paloma erlaubt keine sofortige Zuweisung des Geschlechts – wir leben in einer Zeit, in der das Geschlecht keine Rolle mehr spielen sollte, wenn es um individuelle und politische Rechte und zwischenmenschliche Beziehungen geht. Mein Künstlerinnenname hat kein Geschlecht.

Ich bin eine erstgeborene Feministin. Ich habe nicht einen „Hang zum Feminismus“, wie jemand über mich geschrieben hat, sondern ich bin überzeugte Feministin. „Hang zum...

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