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Singen für die Seele
Gabriele Muscolino ist ein bekannter Südtiroler Liedermacher. Jetzt hat er seine erste Solo-CD veröffentlicht. Auf welchem Untergrund seine Musik steht und was sie so spannend macht.
Georg Mair | 22. Jun 2021 | ff 25/2021
Gabriele Muscolino begann mit der Musik im Alter von 16 Jahren, nach dem Tod der Mutter: „Die Musik war Trost und Befreiung.“

Foto: Franco Silvestri

Gabriele Muscolino war 16, als seine Mutter starb. „Die Musik“, sagt er, „war ein Trost.“ Er begann nach ihrem Tod, Gitarre zu spielen, zu komponieren, Texte zu schreiben. Am Anfang standen Blues und Rock, dann folgte die Folkmusik aus Irland oder den USA. Das war vor 30 Jahren. „Vorher“, sagt er, „war ich eher ein Naturbursche, viel draußen.“

Wenn man mit Muscolino redet – man kann es auch sehr gut auf Deutsch, landet man schnell beim Wesentlichen, bei Leben und Tod, beim Unterschied zwischen „felice“ und „fortunato“, den man auf Deutsch nur umschreiben kann – das eine meint eher...

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