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Turbo Ladurner
Christa Ladurner nutzt das Corona-Fenster, um über die Anliegen von Familien und Frauen zu streiten. Sie ist eine Widerspenstige, die sich nicht zähmen lassen will.
Georg Mair | 17. Jun 2020 | ff 25/2020
Christa Ladurner ist gerade sehr laut: „Ich merke, wie sich alte Strukturen wieder verfestigen.“

Foto: Alexander Alber

Dieses Porträt müsste eigentlich mit einem O-Ton beginnen und mit einem O-Ton enden: mit einem Lachen. Es gibt selten Gespräche, bei denen jemand so viel lacht.

Manchmal überdeckt Christa Ladurner mit dem Lachen ihre Wut darüber, dass jetzt in der Covid-Krise die alten Mechanismen gegriffen haben, die Frauen in der Gesellschaft die Rolle der Fürsorger zuweisen, doppelt belastet mit Familie und Beruf. Dann messen ihre Hände nicht den Raum oder den Tisch aus, dann drückt sie sie fest zusammen, dann hat das Lachen etwas Angespanntes.

Christa Ladurner, 55, ist...

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