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„Ein Anschuss“
Das gemeinsame Europa treibt den österreichischen Schriftsteller Robert Menasse um. Diese Wahl, sagt er, sei eine Warnung. Was, wenn man sie nicht ernst nimmt?
Georg Mair | 12. Jun 2024 | ff 24/2024
Robert Menasse ist ein überzeugter Europäer: „Krisen bewältigen geht nur gemeinsam.“

Foto: APA/dpa/Andreas Arnold

Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse, 69 (er lebt in Wien), hat sich schon oft mit Europa und der Europäischen Union befasst. Seine Romane „Die Hauptstadt“ (Suhrkamp 2017) und „Die Erweiterung“ (Suhrkamp 2022) handeln davon, sie waren Bestseller. Zuletzt ist von ihm der Essay „Die Welt von morgen. Ein souveränes demokratisches Europa – und seine Feinde“ (Suhrkamp 2024, 192 Seiten, 25,30 Euro) erschienen. „Darum geht es: Einheit in Vielfalt. Es wäre zu Jedermanns Nutzen.“ So lautet der letzte Satz des Buches.

„Ich bin heute guter Dinge“, sagt er, als ihn ff...

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