Es ist ein dunkler kleiner Raum, eine verlassene Besenkammer, die man leicht übersehen kann. Sie grenzt an den reizvollen Innenhof der Fischburg in Wolkenstein an. Dort ist an die Stelle längst ausgezogener Schlossgeister eine mysteriöse Figur getreten. Auf einem unsichtbaren Thron sitzend scheint sie zwischen Frau, Gottheit und mythischem Wesen angesiedelt. Mit Zepter, einer vertrockneten Blume, in einem Kleid, ein an Perlenketten erinnerndes Arrangement aus Naturmaterialien aus dem Grödnertal, präsentiert sich die Tonskulptur von Chiara Camoni, als sei sie immer schon da gewesen. Die...
Die Rückbesinnung
Die 8. Biennale Gherdëina: Das Festival für zeitgenössische Kunst in Gröden rückt die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt ins Zentrum. Und ist damit aktueller denn je.
