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„Lange Durststrecke“
Was tun, fragt sich der Kulturveranstalter Peter Paul Kainrath, wenn Menschen nicht zusammentreffen dürfen? Die Gefahren von Corona für die Kultur und die Chance, etwas völlig Neues zu erfinden.
Georg Mair | 6. Mai 2020 | ff 19/2020
Der Kulturveranstalter Peter Paul Kainrath, 56, hat viele Aufgaben und spielt viele Rollen: Jetzt hat er eine völlig neue, die eines Krisenmanagers.

Foto: Gregor Khuen Belasi

ff: Wie nahe ist Ihnen das Coronavirus gekommen?

Peter Paul Kainrath: Ich war Anfang Januar noch in China, in einer Stadt im Norden, die jetzt wieder gesperrt ist. Dann bin ich in München gestrandet, habe Mitte März im einem Privatlabor einen Test gemacht. Er fiel negativ aus. Man hat mich getestet, weil ich in China und Italien war.

Und jetzt?

Sitze ich in Wien. Ich arbeite ja in Südtirol und in Wien.

In Bozen bin ich verantwortlich für Bolzano Festival Bozen, den Klavierwettbewerb...

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