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Die angepasste Sprache
Verändert der Tourismus unsere Sprache? Dieser Frage geht die Innsbrucker Universitätsprofessorin Monika Dannerer in einem Forschungsprojekt nach. Über Anpassung, trotzige Beharrung und Dialekt als Marketinginstrument.
Georg Mair | 26. Apr 2017 | ff 17/2017
Gastgeber und Gäste: „Wenn ich mit den Gästen rede, dann legt sich einfach ein Schalter im Kopf um.“

Foto: Alexander Alber

Schrank statt Kasten, Kissen statt Polster, das geht noch. Auch die Brötchen statt der Semmel oder der Quark für den Topfen. Aber Aprikosen statt Marillen, Pflaumen statt Zwetschgen? „Redet man mit Privatzimmervermietern oder Hoteliers“, sagt Monika Dannerer, „gelingt Kommunikation immer.“ Immer? Nein, wenn es um die Knödel geht, ist Schluss mit der Anpassung. Tourismus ist ständige Anpassung, aber Klöse statt Knödel, das geht gar nicht. Seine Knödel verteidigt der Tiroler.
Monika Dannerer ist Professorin für Sprachwissenschaften an der Universität Innsbruck. Sie untersucht in einem...

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