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Wer nichts riecht, hat ...
Johannes Frasnelli und Christian Fuchsberger erforschen, wie Geruchssinn und Erkrankungen zusammenhängen. Das ist ehrgeizig. Wie weit sie schon gekommen sind.
Georg Mair | 19. Apr 2023 | ff 16/2023
Johannes Frasnelli (links) und Christian Fuchsberger wollen wissen, wie Störungen des Geruchssinns und Krankheiten zusammenhängen: Dafür verwenden sie die Ergebnisse von Riechtests.

Foto: Othmar Seehasuer

Was riechen Sie“, fragt Johannes Frasnelli und hält uns einen Stift mit farbiger Spitze unter die Nase. „Brombeere, Erdbeere, Orangen oder Zitrone?“ Er hält den Riechtest fest in der Hand, damit wir ihn uns nicht in die Nase stecken. Es ist Orange, etwas abgestanden.

„Der Geruchssinn“, sagt der Mann, der sein Leben als Wissenschaftler dem Geruch verschrieben hat, „ist wichtiger, als man annimmt, er ist wichtig für die Lebensqualität und als Warnung vor Gefahren, Feuer, Gas oder verdorbenen Lebensmitteln.“ Der Bereich des Gehirns, in dem die Riechreize verarbeitet werden, ist auch...

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