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Blut und Boden, die Zweite?
Der Bozner Autor Daniele Rielli hält in seinem neuen Buch Südtirol den Spiegel vor. Eine der Reportagen ist eine wüste Abrechnung mit dem Land. Was hat er sich dabei gedacht?
Georg Mair | 29. Mär 2017 | ff 13/2017
„Italien ist, das ist die Ironie der Geschichte, ähnlich in der Tradition verhaftet wie Südtirol.“ Daniele Rielli

Foto: Othmar Seehauser

ff:In Ihrem Buch „Storie dal mondo nuovo“ schreiben Sie unter anderem über Südtirol. Es ist eine Abrechnung mit dem Land. Kehren Sie noch in Ihre „Heimat“ zurück?

Daniele Rielli: Einmal im Monat bin ich hier.

Ihr Text „Io che ho attraversato l’Alto Adige“, ein Kapitel im Buch, lässt an einen Italiener denken, der an einer Krankheit namens „disagio“ leidet.
Ach, der „disagio“. Nein, ich leide nicht an dieser Krankheit – und wenn es eine solche Krankheit gibt, glaube ich nicht, dass in Südtirol nur...

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