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Wort und Spiele
Werner Menapace ist Hausmann und Übersetzer, ein alter Linker, der sich gut über die Zeit gebracht hat. Wie er Texte in einer anderen Sprache wieder zum Leben bringt.
Georg Mair | 13. Mär 2019 | ff 11/2019
Werner Menapace in seiner Schreibstube: „Nicht aufhören, bevor nicht jedes Wort an der richtigen Stelle steht.“

Foto: Alexander Alber

Das Erste, was er sagt, ist: „Ich bin kein großer Redner.“ Und wenn er redet, geht es nicht so schnell. Hier oben, im „Turmzimmer“ des Hauses mitten in Tramin scheint die Welt tatsächlich ein bisschen langsamer zu laufen. Von seinem Schreibtisch aus schaut Werner Menapace auf die Ebene, die Frühlingssonne wärmt seine Schreibwerkstatt. Draußen auf dem Platz beginnt so langsam das Leben. Ja nicht zu schnell, scheint die Gangart der Leute zu sagen.
Werner Menapace, der im nächsten Jahr 70 wird, ist ein besonderes Exemplar. 68er-Rebell, Musiker (Schlagzeuger in der Rockband „Four Fingers“),...

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