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Bozen süß-sauer
Simon Karner lebt seit zwölf Jahren in Asien. Er hat gelernt, wie man mit Chinesen Geschäfte macht: Essen gehen, nicht laut werden, geduldig sein.
Georg Mair | 28. Feb 2018 | ff 09/2018
Simon Karner macht ungewöhnliche Geschäfte, er vermittelt zwischen Unternehmen in Italien und Produzenten in China, Vietnam oder Malaysia: „Geht weg, Leute, und kommt mit offenem Geist zurück.“

Foto: Ludwig Thalheimer

Die Leidenschaft für Asien entdeckte Simon Karner in Trafoi. Dort traf er im Ferienhaus der Familie einen Snowboarder und Surfer aus Neuseeland, der den Winter im Dorf unter dem Ortler verbrachte. Er erzählte ihm von der Schönheit der indonesischen Insel Bali, ihren endlosen Stränden und einem entspannten Leben.
Simon Karner war damals 16, jetzt ist er 34 und lebt seit elf Jahren in Asien, zuerst in Schanghai und jetzt in Hongkong. Auf Bali betrat er kurz nach der Matura zum ersten Mal asiatischen Boden, aber was ihn später anzog, war nicht das entspannte Leben, sondern der Aufschwung in...

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