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Der Väterversteher
Michael Bockhorni mischt sich gerne ein. Vor allem wenn es um die Rechte von Männern geht. Und scheut sich dabei nicht, heikle Themen anzusprechen.
Georg Mair | 24. Feb 2021 | ff 08/2021
„Ungeschminkt die Wahrheit sagen“: Eine der Leidenschaften von Michael Bockhorni ist die öffentliche Einmischung.

Foto: Alexander Alber

Als Michael Bockhorni nach Südtirol übersiedelte, tat es einen leisen Knall. Er kollidierte mit dem Satz: Das ist halt so. Nach einer Sitzung bedeutet ihm in einer Rauchpause ein Kollege: Du hast ja recht, aber du kannst es nicht so sagen.

Michael Bockhorni hat sich einen Satz des Schriftstellers Hermann Hesse zurechtgerichtet, um zu illustrieren, wie er denkt: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Unmögliche zu erreichen.“

Er sieht sich als jemand, der etwas aufbaut. Er ist einer, der nicht so schnell nachgibt. „Nachgeben tue ich schon“, sagt er, „aber abbringen lasse...

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