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Alles klar, Herr Kommissar?
Der ehemalige Kriminalkommissar Alexander Zelger weiß, wie man Ermittlungen anstellt. Und stellt fest: Krimiserien sind nicht die Wirklichkeit. Über mühsame Polizeiarbeit und spektakuläre Fernsehbilder. Und Mordfälle, die ihn bis heute verfolgen.
Georg Mair | 22. Feb 2017 | ff 08/2017
Alexander Zelger war fast 30 Jahre lang Kriminalbeamter: Als ich begonnen habe, hatte ich nicht einmal einen Computer.

Foto: Alexander Alber

Früher jagte Alexander Zelger Verbrecher, er war unter anderem von 1992 bis 1997 Leiter der Kripo in Bozen, danach bei Interpol in Wiesbaden, zuletzt in der italienischen Botschaft in Wien. Jetzt ist er, erst 59, in Pension. Untätig ist er nicht, drei Tage pro Woche arbeitet der Jurist als Sportrichter, er entscheidet, wie lange Rot-Sünder in den Fußball-Amateurligen gesperrt werden.
Zelger war acht Jahre lang Bankbeamter, bevor er 1989 Polizist wurde, der erste deutschsprachige „Polizeifunktionär“ – das Studium der Rechtswissenschaften absolvierte er neben der Arbeit. Als Leiter der...

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