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Pokern bis zum Umfallen
Italien leistet sich in der Pandemie eine Regierungskrise. Was die Protagonisten antreibt, worum es geht und was die SVP für eine Rolle spielt.
Georg Mair | 3. Feb 2021 | ff 05/2021
Hier geht es lang: Der ehemalige Ministerpräsident Matteo Renzi – jetzt Senator und Chef der Kleinpartei Italia Viva – nach dem Gespräch mit Staatspräsident Sergio Mattarella über eine neue Regierung.

Foto: Andreas Solaro/Apa

Sergio Mattarella, 79, ist seit Februar 2015 italienischer Staatspräsident. Sieben Jahre bleibt er im Amt. Der Jurist hat seit 2015 vier Regierungen und drei Ministerpräsidenten erlebt: Matteo Renzi, Paolo Gentiloni und Giuseppe Conte. Er hat 2018 gesehen, wie 5Sterne und Lega an die Macht kamen, und er erlebte im September 2019 den Seitenwechsel der 5Sterne zum PD – wobei der Ministerpräsident immer der gleiche blieb: Giuseppe Conte.

Mattarella, der als Staatspräsident eigentlich eine geringe Macht hat, ist der Hoffnungsträger der italienischen Politik. Jetzt muss er mitten in der...

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