Zum Hauptinhalt
„Ich morde bei sanfter Musik“
Der Tiroler Schriftsteller Bernhard Aichner ist ein Bestsellerautor. In seinen Kriminalromanen lässt er seine weibliche Hauptfigur blutig morden. Warum mögen die Leute das? Und wie ging das, dass er plötzlich Erfolg hatte?
Georg Mair | 1. Feb 2017 | ff 05/2017
Bernhard Aichner hat seine Karriere geplant und muss sich deswegen Vorwürfe anhören: „Jeder Autor überlegt doch, welche Geschichten er schreiben will und wie er möglichst viele Leser erreicht.“

Foto: fotowerk aichner

Bernhard Aichner, 45 Jahre alt, ist bestimmt der erfolgreichste Tiroler Autor der vergangenen Jahrzehnte. So viel Bücher wie er hat kein Gstrein, kein Hotschnig oder auch kein Zoderer verkauft. Bald 180.000 sind es von den ersten beiden Bänden seiner „Totenfrau“-Trilogie, „Totenfrau“ und „Totenhaus“. Soeben ist der dritte Band „Totenrausch“ erschienen. Eine Schwarte wie die zwei anderen Bände (btb 2017, 471 Seiten, circa 20 Euro). btb ist eine Tochter von Random House-Bertelsmann, einem internationalen Verlagsriesen.
Mit energischem Schritt kommt der Autor in die Bar des „Hotel...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?