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„Erst am blutigen Anfang“
Eleonore Khuen-Belasi ist mit ihrem ersten Stück in die deutschsprachige Theaterwelt vorgedrungen. Wie sie schreibt, wie sie denkt und warum sie auf jede Demo geht.
Georg Mair | 19. Jan 2021 | ff 03/2021
„Eine Frau wird in der Theaterwelt mit einem anderen Maß gemessen als Männer.“ Eleonore Khuen-Belasi

Foto: Gregor Khuen Belasi

ff: Ihr erstes Stück „ruhig blut“ war ziemlich erfolgreich, wann kommt das zweite?

Eleonore Khuen-Belasi: Ich habe es gerade fertig geschrieben. Es geht darin um den Mythos der Kallisto, einer Nymphe der Artemis, und auch ein Sternbild im Großen Wagen. Ich nehme Motive und Versatzstücke daraus und transportiere sie in die Gegenwart.

Wie kommt der Stoff in den Kopf?

Durch meine Arbeit in der Philosophie, durch Gespräche im Freundeskreis, über die Medien. Es passiert einfach. Aber der Mythos der Kallisto ist ja nur ein...

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