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Das erste Mal
Die neue Landesregierung stellt einen Bruch in der Geschichte dar: Die SVP regiert jetzt mit einer italienischen Rechtspartei. Ist das die sichere Zukunft, die der Landeshauptmann verspricht?
Georg Mair | 16. Jan 2019 | ff 03/2019
„G e m e i n s a m“: Die SVP und die Lega begründen ihre Hochzeit (von links: Maria Kuenzer, Waltraud Deeg, Thomas Widmann, Arno Kompatscher. Philipp Achammer und Massimo Bessone, Carlo Vettori, Rita Mattei und Giuliano Vettorato.

Foto: Alexander Alber

Die Verkündigung der Regierungsvereinbarung zwischen Südtiroler Volkspartei und Lega ist eine trockene Stehparty im Foyer des Südtiroler Landtags. Massimo Bessone, Koordinator der Lega in Südtirol und künftiger Landesrat, schiebt schnell die Tischchen zusammen, um die neue Gemeinsamkeit zwischen Lega und SVP zu unterstreichen.
Mittwoch, der 9. Januar 2019. Es ist der Beginn einer neuen Ära. Das erste Mal, dass die SVP mit einer italienischen Rechtspartei die Landesregierung bildet.
Ein Bruch. Seit 1948 hatte die SVP mit Christdemokraten, Sozialdemokraten, Republikanern und zuletzt mit...

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