Zum Hauptinhalt
„Gegengift und Krankheit“
Das Museion in Bozen zeigt Kunst aus der eigenen Sammlung: über 100 Fotografien. Eine Ausstellung, die sich sehen lassen kann. Und sich auf das stützt, was man hat.
Georg Mair | 11. Jan 2017 | ff 02/2017
Fotografie in der Studiensammlung des Museion: Politik, Poesie, die Zerstörung der Natur und die Befreiung des Menschen, die in Unfreiheit mündet.

Foto: Alexander Alber

In einer Zeit, in der jeder Bilder machen (und verfälschen oder gar fälschen) kann, setzt das Museion in Bozen auf die „Kraft der Fotografie“. Liegt die Zeit, als Fotografie eine Kraft hatte oder eine Kraft war, nicht schon in der Vergangenheit? Bewegt Fotografie, sei sie nun dokumentarisch, sei sie nun künstlerisch, überhaupt noch etwas oder jemanden, wo doch alles schon gezeigt worden ist – nackte Körper, tote Körper, Gesichter in allen Varianten, Promis, kitschige Landschaften, zerstörte Landschaften?
Viele Fotografien in der Ausstellung im Museion kommen aus einer Zeit, als Fotos...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?