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Worüber wir im neuen Jahr reden müssen – Teil 2
Auf die Stärken schauen: Ulrike Huber ist Jugendarbeiterin. Warum, fragt sie sich, traut die Gesellschaft den Jugendlichen so wenig zu?
Georg Mair | 2. Jan 2019 | ff 01/2019
„Jugendliche wollen wirkliche Verantwortung übernehmen“: Ulrike Huber, 40, ist Sozial- und Erlebnispädagogin und arbeitet im Jugendzentrum Papperlapapp in Bozen.

Foto: ff

ff: Wenn Sie auf die Politik schauen, worauf wird zu wenig Aufmerksamkeit gelegt?

Ulrike Huber: Es gibt eine große Diskrepanz zwischen der Politik und den Bedürfnissen der Menschen. Es läuft viel über Parolen, komplexe Themen werden total vereinfacht dargestellt. Im Vordergrund stehen die eigenen Interessen, die schnellen Emotionen, und nicht das Wohl der Gemeinschaft. Es wird kaum an das gedacht, was eine Gesellschaft langfristig gleicher und gerechter macht.

Was brauchen wir also?
Mehr Eigenverantwortung, mehr...

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