Zum Hauptinhalt
Das Glück im Augenblick
Berty Skuber macht seit 50 Jahren Kunst. Sie hat eine eigene Sprache gefunden. Doch in Südtirol wird sie immer noch unterschätzt.
Georg Mair | 2. Jan 2019 | ff 01/2019
„Hätte ich doch einen Radiergummi, um die Erinnerungen auszulöschen“: Die Künstlerin Berty Skuber (77).

Foto: Alexander Alber

Berty Skuber greift hinter sich und holt ein rotes Buch aus dem Regal. Es ist das Buch, mit dem sie zur Künstlerin geworden ist, ihr Lehrbuch. Die erste Eintragung in dem Notizbuch datiert auf das Jahr 1966.
Vorlesungen, Ausstellungen, Farbenlehre, Zeichnungen, Zeitungsschnipsel. Bevor ich nicht 2.310 Stunden absolviert habe wie an einer Akademie, sagte sie sich damals, werde ich nicht ausstellen. Als sie das erste Mal ausstellt, abstrakte Bilder, sagt der Emilo Vedova, einer der bekanntesten italienischen Maler, zu ihr: „Berty, du musst einen Schnitt machen, diese Arbeiten, das bist...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?