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Das Virus der Poesie
Am Höhepunkt: die neuen Gedichte von Sepp Mall. Wie sich die Welt poetisch fassen lässt und warum es dafür viel Geduld braucht.
Georg Mair | 22. Dez 2020 | ff 52/2020
Sepp Mall ist jetzt nur mehr Schriftsteller: „Manchmal schwanke ich zwischen dem Gefühl des Unvermögens und des Glücks.“

Foto: Alexander Alber

Sepp Mall ist seit September in Pension, am 31. Dezember wird er 65. Jetzt hat er nur mehr einen Beruf: Schriftsteller. Bis September war er Mittelschullehrer und Schriftsteller gewesen. Bei Mall, dessen erster Gedichtband „Läufer im Park“ 1992 erschien, wechseln sich Lyrik und Prosa beständig ab. Vor drei Jahren erschien sein Roman „Hoch über allem“, jetzt hat er wieder einen Gedichtband vorgelegt: „Holz und Haut“.

Sepp Mall ist in Graun im Vinschgau aufgewachsen, hat in Innsbruck Germanistik studiert, hat die Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung...

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