96 Mitglieder hat der SVP- Parteiausschuss insgesamt.
Davon waren am 2. 12. 2023 zu einer so zukunftsträchtigen Koalitionsentscheidung für die Landesregierung 2023‒2028 nur 59 Mitglieder, also etwas mehr als 61% anwesend. Von diesen haben 41, bzw. 42,7%, für ein mitterechtsextremes Regierungsbündnis und 17 Mitglieder oder 17,7% für eine Mitte-links-Regierung gestimmt, bei einer Enthaltung.
Dies wirft einige öffentlichkeitsrelevante Fragen auf.
1) Wer waren diese 37 Ab- wesenden und aus welchen Parteiflügeln stammen sie?
2) Warum wurde diese Entscheidung in geheimer und nicht in offener Abstimmung durchgeführt?
Demokratiepolitisch ist die noch mächtigste Partei (SVP) trotz ihrer großen Verantwortung kein Musterbeispiel an Transparenz, sondern zeigt ein unerträgliches Übermaß an Opportunismus.
Die Öffentlichkeit hätte das Recht, auf diese uns alle angehenden bedeutenden Fragen schlüssige Antworten vom genannten Parteiausschuss zu bekommen.
Wir warten darauf.
Christian Troger, Algund