Der Ton ist rauer geworden, ganz bestimmt. Draußen auf der Straße, wo sich ein paar Hundert Leute jede Woche treffen, um gegen die Koalition mit Rechts-rechts aufzubegehren. Aber auch drinnen an den Verhandlungstischen. Einen Vorgeschmack auf das, was möglicherweise kommen könnte, lieferte eindrucksvoll Marco Galateo, als er auf einen Brief der Kulturschaffenden postwendend mit einer Klagedrohung reagierte. Man dürfe seine Fratelli d’Italia nicht „postfaschistisch“ nennen, findet er.
Jene 200 Menschen, die den Brief unterzeichnet haben, sind anderer Meinung. Kann es in dieser...
