Der Weg zu Roger Pycha führt am Krankenhaus vorbei, eine schmale Stiege hinunter, quer über einen kleinen Platz. Und dann, am Ende, steht man vor einem beeindruckenden alten Gebäude, umgeben von Bäumen, die Hunderte von Jahren alt sein sollen. Drinnen dann hohe Decken und weite Gänge. Es ist ein Ort mit Vergangenheit – und einer ganz besonderen Atmosphäre.
Pycha kommt ins Schwärmen, wenn er von diesem Ort erzählt. „Die schönste Psychiatrie Italiens“, sagt er dann. Er sagt das nicht nur, weil er hier arbeitet, er sagt das aus Überzeugung. Pycha ist Psychiater und Psychotherapeut,...
