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Lady Bandana
Wenn Nina Duschek auf die Bühne steigt, lässt sie alles raus. Dann wird sie ein bisschen mehr sie selbst.
„Auf den Putz hauen, aber nicht provokant, sondern auflockernd, sich gehen lassen“: Nina Duschek will, dass die, die ihr beim Musikmachen zuhören, sich genauso frei fühlen wie sie.

Foto: Alexander Alber

Freitagabend in einem Kellerclub in Bozen: Während sich die hereintingelnden Nachteulen ihr erstes Bier gönnen und der junge Bozner Liedermacher Alejandro Zarate („Saad Cobolt“) ihnen Honig um die Ohren streicht, quirlt eine Ladung gute Laune zwischen den Leuten herum. Die Ladung ist von oben bis unten in Jeans gekleidet und hat ein schwarzweiß gemustertes Tuch um den Kopf gebunden.

Wenn sie ihr Kopftuch – das Bandana – anzieht, dann wird aus ihr, der Nina, die Nina Duschek. Dann steht sie, so wie an diesem Abend zur Hauptzeit, auf der Bühne und haut alles raus, was sie in sich...

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