Sachbuch – „Imperium der Schmerzen“: (gm) In einer psychiatrischen Anstalt sieht Arthur Sackler, wie die Patienten sich unter elektrischen Schlägen winden oder ihnen per Lobotomie ein Teil des Gehirns entfernt wird. Dann hat der Psychiater einen Geistesblitz: Was, wenn sich durch Chemie die Vorgänge im Gehirn regeln ließen? Die Idee lässt Arthur Sackler, seine Brüder und ihre Nachfahren unverschämt reich werden.
In „Imperium der Schmerzen“ (Hanser 2022, 640 Seiten, 39,60 Euro) schildert Patrick Radden Keefe, Reporter des Magazins „New Yorker“, den Aufstieg der Sacklers. Sie beginnt...
