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Feuern und kaufen
Bald jährt sich die Schließung der Tageszeitung Trentino zum ersten Mal. Wie die Athesia ihr Personal behandelt, während das Unternehmen selbst shoppt, stößt den Betroffenen sauer auf.
Athesia privatisiere die Gewinne und wälze die Verluste auf die Gesellschaft ab, kritisiert die Journalistengewerkschaft. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme nicht zu haben.

Foto: Alexander Alber

Man kann Paolo Silvestri sicherlich nicht vorwerfen, die Dinge nicht in der gebührenden Verhältnismäßigkeit zu betrachten. Silvestri, 62, Trentiner Journalist, hat zwei Tumore hinter sich. Wenn er 70 wird, feiert er, sagt er. Zurzeit ist er arbeitslos und lebt wie 12 andere ehemalige Journalisten der traditionsreichen Tageszeitung Il Trentino von
950 bis 1.000 Euro aus der Lohnausgleichskasse. Ihm geht es aber nicht um sein eigenes Schicksal, sondern um das seiner Kollegen – und um nichts weniger als die Demokratie.

Am 15. Jänner dieses Jahres teilt Athesia-Chef Michl...

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