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Der Fall Eos
Die Gruppe Eos „zieht die Handbremse“: Der rasante Aufstieg und die plötzliche Krise der Sozialgenossenschaft. Jetzt rollen Köpfe.
Heiner Nicolussi-Leck, Anton Kosta: Der alte und der neue Obmann der Eos Sozialgenossenschaft an Montag bei der Amtsübergabe am Sitz der Eos in Bruneck.

Foto: Alexander Alber

Freitag, der Dreizehnte. Dass der Termin ausgerechnet auf diesen Tag gefallen ist, ist Zufall. Allerdings passt der sprichwörtliche Unglückstag zur Stimmungslage innerhalb der Eos: Die größte, bekannteste, umtriebigste Sozialgenossenschaft des Landes befindet sich – gelinde gesagt – in Schieflage.
Heiner Nicolussi-Leck muss gelitten haben wie der sprichwörtliche Hund, als er am Freitag vergangener Woche den Verwaltungsräten und Mitgliedern erklären musste, was eigentlich nicht zu erklären ist: „Liebe Leute, wir sind pleite.“ Dermaßen pleite, dass „die Notbremse gezogen“ werden muss: Die...

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