Betriebsunfälle waren immer schon der größte Segen für Wein-Wirtschaft und –Liebhaber: Anno 1544 haben die Benediktiner von St. Hilaire, Südfrankreich, ein paar Flaschen im Keller vergessen. Als sie diese wieder entdeckten, machte es „plopp!“ beim Öffnen – der Wein hatte noch mal gegoren und war in Schaumwein verwandelt worden. Der Durst der Patres war zum Glück groß genug, dass sie nix wegwarfen. Nein, der neue, schäumende Wein schmeckte den Benediktinern so gut, dass sie diesen Betriebsunfall zur Weinregel machten. Die Südtiroler Sekt-Manufakturen haben sich sozusagen auf das ethische...
Südtiroler Sekt: Edel, hilfreich und gut
„Praeclarus 2012“, Kellerei St. Pauls – „Comitissa 2014“, Lorenz Martini.
