Man weiß nicht genau, wie viele Packungen „Rennie“ in diesen Wochen in der SVP-Zentrale konsumiert wurden, es müssen wohl einige gewesen sein. Schließlich hatte die Partei Bauchweh, ständig, ihr Obmann sagte es in alle Mikrofone, und ihr Landeshauptmann machte zwischendurch den Eindruck, als wäre sein Unbehagen Ausdruck einer handfesten Verstopfung. Es zwickte und zwackte, und niemand war da, der diesen Magen beruhigen konnte, weil ihn sich die SVP nun mal selbst verdorben hatte: Keine Sondierung ohne Magensonde. Nun, knapp drei Wochen nach Beginn der Koalitionsverhandlungen, kann die...
Pakt gegen Bauchweh
Das Ringen um den Koalitionsvertrag geht in die letzte Runde. Doch die Brautschau endet, wie sie angefangen hat: mit ideologischen Grabenkämpfen.
