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Eine Frage der Bildung
Jahresrückblick: Barbara Wielander und Anna Maria Spellbring vom Frauenhaus glauben, dass das Thema Gewalt gegen Frauen präsenter wird. Auch wenn längst erkämpfte Rechte immer noch infrage gestellt werden.
Dunja Smaoui | 19. Dez 2018 | ff 51/2018
Mitarbeiterin in der Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituation Anna Maria Spellbring (links) und Leiterin des Frauenhausdienstes Bezirksgemeinschaft Eisacktal Barbara Wielander: „Es tut sich etwas in der Gesellschaft. Auch Ordnungskräfte nehmen uns heute ernst.“

Foto: Alexander Alber

ff:Wie steht es 2018 um die Stellung der Frau?

Barbara Wielander: Da ist noch viel Luft nach oben. Es fängt im Grunde bei der Erziehung an. Mädchen müssen immer noch rosarot und Buben stark sein. In der Schule haben Mädchen zwar mehr Erfolg, die besseren Arbeitsplätze bekommen trotzdem die Männer. Sie müssen in vielen Situationen einfach mehr kämpfen.

Anna Maria Spellbring: Das merkt man auch am mangelnden Selbstbewusstsein bei Mädchen. Und um die allgemeine Situation der Frauen bei uns zu...

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