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Die soziale Bombe
Jahresrückblick: Karin Cirimbelli fällt zum Jahr 2018 ein Wort ein: Angst. Trotzdem – oder gerade deshalb – kämpft sie weiter für die Geflüchteten.
Dunja Smaoui | 19. Dez 2018 | ff 51/2018
Karin Cirimbelli mit einem ihrer Schützlinge. 2018 hat sie vor allem als Kampf gegen Windmühlen gesehen. Das Salvini-Dekret sei die größte Fehlentscheidung in diesem Jahr gewesen. „Denn jetzt müssen wir mit mehr als 200 Illegalen auf den Straßen rechnen“, sagt sie.

Foto: Ludwig Thalheimer

ff:Rückblickend: Wie war die Situation für Geflüchtete in diesem Jahr in Südtirol?

Karin Cirimbelli: Es hat sich einiges verändert. Zum einen ist von der Willkommenskultur von 2015 fast nichts mehr übrig geblieben. Zum anderen sind weniger Menschen über das Mittelmeer nach Südtirol gekommen. Was positiv ist: Es sind weniger Menschen auf der Straße, weil die Notschlafstelle das ganze Jahr geöffnet ist. Zurzeit sind laut Volontarius etwa 15 Leute auf der Warteliste.

Die italienische Parteienlandschaft hat sich...

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