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Der Zaun, der Drohung blieb
Die bemerkenswerte Südtiroler Resistenz gegen neue Grenzen.
Georg Mair | 21. Dez 2016 | ff 51/2016
Österreich hatte 2016 große Lust, Zäune zu errichten: So wurde die Brennergrenze ein paar Monate lang wieder zum Symbol.

Foto: ff-Media

Im Frühjahr 2016 war der Grenzzaun am Brenner eine große Geschichte. Gebaut wurde er nie. Denn er wurde vor allem als Drohzaun gebraucht. Schaut her, wollte die große Koalition in Wien aus verblassten Roten und Schwarzen sagen: Wir können genauso hart sein wie die blauen Kameraden. Ein harter Schwarzer etwa ist der junge Außenminister Sebastian Kurz, Vertreter des neuen österreichischen „Feschismus“.
„Grenzmanagement“ nannte die österreichische Regierung ihr Ansinnen, am Brenner einen 400 Meter langen Zaun aufzurichten, um Menschen auf der Flucht abzuwehren – Politiker sind oft Meister...

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