Die Landespolitik brüstet sich mit dem Rekordhaushalt – verschweigt aber, dass dieser ein „Geschenk“ der von unserer Rekordteuerung verursachten Rekord-Steuerabzocke ist. Während in südlichen Regionen 30.000 Euro netto Wohlstand bedeuten, müssen Südtiroler dafür deutlich mehr „bugglen“ – und schon der Mittelstand schlittert so in die „Reichensteuer“ von 43 % Irpef hinein. Nur eine Finanzautonomie könnte dieser kalten Steuerprogression Rechnung tragen – aber selbst in der hochgelobten Autonomiereform steht keine Silbe drin. Verständlich: Die Steuer-Krampus-Rolle bleibt so dem Staat und die Landesregierung kann bequem weiter Nikolaus spielen.
Martin Schweiggl, Kurtatsch