Für einen Moment hat die Welt am vergangenen Dienstag „ge-nagglt“. Über 100 Hausdurchsuchungen in ganz Italien, haufenweise Beschlagnahmungen, 77 Beschuldigte, acht Mal Hausarrest, ein Haftbefehl gegen einen Milliardär. Nicht weniger als der Verdacht einer „autochtonen“ Mafia, die in Südtirol und im Trentino agiert, steht im Raum. Die beschaulichen Musterprovinzen im Norden Italiens erschauderten.
In diesem Moment handelt die Grüne Landtagsabgeordnete Brigitte Foppa instinktiv: Im Landtag steht die Haushaltsrede an (siehe Artikel auf Seite 28), sie will aber, dass...
