Dass Marmor und Laas zusammengehört, sieht man schon bei der Ankunft im Dorf. Egal, wohin man blickt, irgendwo fällt immer ein weißer Stein ins Auge. Die Gehsteige: gepflastert mit Marmor, der Bahnhof ebenso, auch im Friedhof überwiegen die Marmorgrabsteine in Schneeweiß.
Und über der ganzen weißen Pracht thront die Schatzkammer: der Weißwasserbruch am Eingang des Laaser Tales samt der Transportstruktur, der Schrägbahn. Sie ist seit 2019 wegen „sicherheitsrelevanter“ Mängel außer Betrieb. Fast 100 Jahre lang wurden auf ihr die Marmorblöcke ins Tal gebracht, auch die Blöcke für das...
