Markus Gurschler ärgert sich. „Das ist eine bodenlose Frechheit“, schimpft er in sein Smartphone, als er mit ff telefoniert. Der Leiter des Jagdreviers von Schnals ist sauer. Und nicht nur er, auch seine Schnalser Jagdkameraden bekommen schlechte Laune, wenn sie an den Brief denken, den das Revier Anfang Juli aus Bozen erhalten hat. Absender des Schreibens war das Amt für Forstverwaltung, der Inhalt eine Vorhaltung sowie die Androhung einer Verwaltungsstrafe in Höhe von 18.500 Euro.
Den Schnalser Jägern wird vorgeworfen, im vergangenen Jahr nicht genügend Wild erschossen...
