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Goldgrube Brennercom
Die Unternehmensgruppe Athesia hat in den vergangenen beiden Jahren üppige Gewinne eingefahren. Grund dafür war vor allem der Verkauf einer früheren Landesgesellschaft. Ein Bilanzcheck.
Hauptsitz der Athesia in Bozen Süd: Eigenkapital von 122 auf 213 Millionen Euro gesteigert.

Foto: Alexander Alber

Arno Kompatscher und Michl Ebner hatten sich zwei Jahre lang ein hartes Duell geliefert. Es ging darum, wer mehr herausholen kann: Landeshauptmann Kompatscher für das Land Südtirol oder Athesia-Boss Ebner für seine Unternehmensgruppe. Gegenstand des Streits war das Telekommunikationsunternehmen Brennercom.

„Schlussendlich“, sagte Kompatscher im September 2016, „haben wir zu einem Kompromiss gefunden, aus dem niemand als Sieger oder Verlierer aussteigt.“ Der Kompromiss sah vor, dass das Land den Breitbandbereich der vormaligen Landesgesellschaft erhält, Athesia den...

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