(gm) Das Museion in Bozen ist genau 102 Meter vom Gefängnis entfernt. So hat es der Künstler Nicolò Degiorgis (36, er lebt in Bozen) gemessen. Er hat hie wie dort gearbeitet, den Häftlingen das Fotografieren beigebracht, im Museion die Ausstellung „Hamätli und Patriae“ kuratiert. Das eine ist ein moderner kühler Kubus, das andere ein heruntergekommener Bau aus dem 19. Jahrhundert.
„Es ist“, sagt der Künstler, „auch eine autobiographische Arbeit.“
Degiorgis spiegelt in seinem neuen Buch, einer eminent künstlerischen Arbeit (Rorhof Verlag, 41,50 Euro; erhältlich im Museion-Shop...
